Verlagerung ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten
Deutschland - USA. USA - Deutschland. Der Weg nach Übersee ist für unsere Verlagerungsprofis schon lange kein Neuland mehr. Durch unseren amerikanischen Standort profitieren NÜRMONTs Kunden auch „auf der anderen Seite" von einem lokalen Projektteam, das aktiv vor Ort zur Seite steht. Dies schätzt unter anderem ein deutsches Unternehmen aus der Automobilindustrie, für das NÜRMONT eine komplette Großserienmontage über den großen Teich verlagerte. Weiterlesen...


Live dabei – Montage einer Druckmaschine
Diesen Sommer war es so weit. Die manroland AG lieferte die ersten zwei 96-Seiten Illustrationsrollenoffsetmaschinen aus. Eine davon ging in den Besitz der Bagel Rotooffset GmbH & Co. KG, einem Unternehmen der TSB-Gruppe, in Sachsen-Anhalt. Fünf NÜRMONTeure arbeiteten 14 Wochen daran, die Maschine mechanisch einzubringen, optisch auszurichten und zu montieren. Den Montagefortschritt hat NÜRMONT mit einer in der Halle installierten Webcam festgehalten. Wie die Druckmaschine mit einer Gesamtlänge von 53 Metern Schritt für Schritt aufgebaut wurde, sehen Sie hier oder auf YouTube. Weiterlesen...


Investition in die Zukunft
Das neue Ausbildungsjahr hat gestartet. Nürmont ist der eigene Nachwuchs besonders wichtig. Deswegen haben auch dieses Jahr wieder drei kaufmännische und vier technische Einsteiger ihr Berufsleben bei Nürmont begonnen. Lesen Sie hier, was eine Ausbildung in unserem Unternehmen ausmacht. Weiterlesen...


badge raetselAndere Länder – andere Gesten
Sich in anderen Ländern aufzuhalten heißt nicht nur, sich mit anderen Sprachen auseinanderzusetzen. Auch Gestiken, Zeichen oder Symbole gehören zu einer erfolgreichen Verständigung. Doch diese bedeuten nicht in jeder Kultur das Gleiche. Testen Sie hier, wie gut Ihr interkulturelles Verständnis ist. Weiterlesen...

 


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Bildquelle: pixelio.de

Verlagerung ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Auf deutscher Seite begann das Projekt in einer bayerischen Kleinstadt mit der Demontage der Anlage unter Federführung des Headquarters in Nürnberg. Vier Mechaniker und drei Elektriker waren für den fachgerechten Abbau verantwortlich. Nach der Verpackung und Verstauung der Einzelteile in fünf Überseecontainern ging es auf in die USA in den rund 7.650 Kilometer Luftlinie entfernten Staat Kentucky. Damit das weltweit agierende Unternehmen, für das wir arbeiteten, auch vor Ort einen lokalen Ansprechpartner für alle Belange hatte, wurde auf eine starke Zusammenarbeit zwischen dem Nürnberger Projektteam und unseren amerikanischen Kollegen gesetzt. So ist auch Organisatorisches, wie das Prüfen oder Einholen von Lizenzen und Arbeitserlaubnissen, unkompliziert möglich.

Nürmont achtet stets darauf, dass das Baustellenpersonal während eines Einsatzes nicht zu stark variiert. So waren auch am neuen Standort wieder die gleichen USA-erfahrenen „NÜRMONTeure“ zugegen wie schon in Deutschland. Bei der Verlagerung der 35 Meter langen und 10 Meter breiten Anlage gab es am Remontageort einige Anpassungen vorzunehmen. Sowohl der Austausch von Komponenten als auch Umbauarbeiten an der Elektronik gehörten demnach zu unserem Leistungsspektrum.

Die Remontage der Maschine, lief nicht nur wegen der optimalen Abstimmung zwischen Elektrik und Mechanik und deutschen und amerikanischen NÜRMONTeuren bestens. Der uns vertraute Umgang mit dem amerikanischen „Measuring System“, das für die Anpassung an das amerikanische Stromnetz notwendige Know-how und die nicht vorhandene Sprachbarriere sind weitere Merkmale, weshalb sich eine Zusammenarbeit auf amerikanischem Terrain mit NÜRMONT lohnt.

Beendet ist der Montageeinsatz nicht schon wenn die Anlage steht, sondern erst dann, wenn sie läuft. Gemeinsam mit den Monteuren des Betreibers ging es an die Inbetriebnahme. So können wir stets auf eventuell notwendige kurzfristige Anpassungen reagieren. Nach rund drei Monaten war die Großserienmontage verlagert, so dass die Produktionsprozesse nun wieder eingespielt sind. Gerade in der Automobilindustrie, wo Zeit mit Geld gleichgesetzt werden kann, ist die schnelle Wiedereinbindung der Anlagen besonders relevant.

Die Baumueller Nuermont Corp., kurz: BNC, ist das Pendant zu unserem deutschen Standort in Nürnberg, von dem aus alle Montage- und Verlagerungseinsätze geplant und koordiniert werden. Durch die US-amerikanischen Standorte in Atlanta, Chicago und Hartford hat sich Nürmont über die Jahre hinweg ein solides Netzwerk an Lieferanten und Subunternehmen auf dem amerikanischen Markt aufgebaut. Gemeinsam mit deutschen und amerikanischen Mitarbeitern wird jährlich eine Vielzahl an Projekten branchenübergreifend abgewickelt.


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Live dabei - Montage einer Druckmaschine

Youtube-Link

 


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Investition in die Zukunft

Personalangelegenheiten sind bei Nürmont hoch angesiedelt. Gerade bei Dienstleistungsunternehmen stehen Mitarbeiter besonders stark im Mittelpunkt. Auch deswegen ist die fundierte Ausbildung aus unserem Unternehmen nicht wegzudenken. Insgesamt werden jedes Jahr Industrie-, Informatik- oder Personaldienstleistungskaufleute im kaufmännischen und Mechatroniker, Industriemechaniker und Zerspanungsmechaniker im technischen Bereich ausgebildet. So haben seit 2005 knapp 50 junge Menschen bei Nürmont eine Ausbildung in diesen Berufen absolviert oder befinden sich gerade noch mitten drin. Nach dem Motto „gute Auszubildende werden immer gesucht“, ist die Anzahl derer auch in den Jahren der Wirtschaftskrise nicht zurückgegangen.

Im Kaufmännischen zeichnet sich die Ausbildung bei Nürmont durch den äußerst hohen Praxisbezug aus. So stellen unsere Azubis heraus, dass man in alle - auch sensible - Bereiche Einblick bekommt. „Das ist auch gut so“, weiß Yvonne Roch, Auszubildende im dritten Lehrjahr, „schließlich bekommt man dadurch ein Bild vom gesamten Unternehmen und kann so sehr gut einschätzen, welche Tätigkeiten einem besonders gut liegen.“ Weiter gibt es ein Patenprogramm, bei dem jeder neue Auszubildende einen „alten Hasen“ zur Seite gestellt bekommt. So bleiben keine Fragen offen.

Bei der gewerblichen Ausbildung setzt Nürmont auf das Verbundausbildungsmodell. Neben den klassischen dualen Komponenten, dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule, erlernen die Auszubildenden bei unserem Partnerunternehmen Diehl in Nürnberg wichtige Grundlagen. Nach der Zwischenprüfung wird es ernst, dann werden die jungen Mechatroniker und Industriemechaniker „auf dem Feld“ bei deutschlandweiten Montagen eingesetzt. Schließlich sollen sie bereits in der Ausbildung einen Eindruck vom späteren Berufsleben bekommen. Nicht ganz uneigennützig setzt Nürmont darauf, den Nachwuchs nach der Ausbildung weiter zu beschäftigen. Hier macht es sich bezahlt, dass sie in den 3,5 Jahren zuvor neben den Basics auch gelernt haben, welche speziellen Anforderungen Neumaschinenmontagen und Verlagerungen mit sich bringen.

Auch wenn die kaufmännischen und technischen Ausbildungsberufe unterschiedlicher nicht sein könnten, haben sie doch etwas gemeinsam: Nürmont ist ein hoher Grad an Praxisorientierung äußerst wichtig. Die Auszubildenden werden von Anfang an stark ins Unternehmensgeschehen integriert.

Dennoch bleibt auch Nürmont nicht ganz vom Fachkräftemangel unberührt. Lehrstellenmangel war gestern, heute würde Nürmont gerne mehr jungen Menschen die Möglichkeit geben, mit einer Ausbildung ins Berufsleben zu starten. Denn durch die Ausbildung verspricht sich Nürmont motivierte, junge Mitarbeiter, die auch langfristig zum Unternehmenserfolg beitragen. Für den Ausbildungsstart 2012 läuft bereits jetzt die Bewerbungsphase.

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Auszubildende 2011 mit den Azubi-Verantwortlichen der Nürmont Installations.

 


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Andere Länder – andere Gesten

Kommunikation besteht nicht nur aus dem gesprochenen Wort. Das Verstehen einer Information ist vielmehr von verschiedenen Kommunikationskanälen abhängig. Dabei besteht der Großteil einer Nachricht aus nonverbaler Kommunikation – und nicht dem gesprochenen Wort. Demnach sind Mimik, Gestik, Augenkontakt, Zeichen und Symbole sehr wichtig, um kleinere und größere Fauxpas auf internationalem Terrain zu vermeiden. Und genau deswegen werden diese Aspekte bei der Vorbereitung von Montageeinsätzen im Ausland mit einbezogen. Vier Fragen haben wir Ihnen zusammen gestellt. Hätten Sie es gewusst? Die Lösung finden Sie weiter unten ...

 

1. Was versteht man in China unter dieser Geste?

2. Was sagt ein Japaner mit dieser Geste aus?

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a) Die Zahl 6
b) Sei locker!
c) Ich telefoniere.
d) Lass uns etwas Trinken.

a) „Es ist alles okay!“
b) „Das ist wertlos.“
c) „Super!“
d) „Lass uns über Geld reden.“

 

3. In welchem Land versteht man mit einem Kopfschütteln kein „Nein“, sondern ein klares „Ja“?

4. Wo bedeutet diese Geste nicht „Du hast einen
Vogel!“, sondern „Du bist aber schlau!“?

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a) Indien
b) Deutschland
c) Bulgarien
d) Sri Lanka

a) Malaysia
b) USA
c) Deutschland
d) Ägypten

 

 

 

 

 

 

 

Lösungen: 1 a), 2 d), 3 c), 4 b)