„Keep Rolling" in Wheeling
45 NÜRMONTeure, 2 Schichten, 20 km Kabel, 7.161 km entfernt von Deutschland. Das sind die Eckdaten des „Rolling Mill Projects 2009", in dem wir einen kompletten Um- und Neubau einer Walzanlage stemmten. Neugierig geworden? Weitere Informationen können Sie hier nachlesen. Weiterlesen...


NÜRMONT bei der Montage von Siemens-Sortieranlagen
Jeden Tag bekommt man sie. Von wem Sie kommt ist auch bekannt. Doch wo wird sie sortiert? Die Rede ist von Ihrer Post. Zur fehlerfreien Sortierung kommen Sortieranlagen zum Einsatz. Wie sich NÜRMONT hier einbringt, lesen Sie hier: Weiterlesen...


Wissenschaftlicher Apparatebau in Freiberg
In unserem Kompetenzzentrum in Freiberg bewegt sich ständig etwas! Für unterschiedliche Branchen entwickeln, konstruieren, fertigen und montieren wir Ihre Anlagen. Vor allem in Sachen wissenschaftlicher Apparatebau wird es dabei nie langweilig. Was NÜRMONT mit der Züchtung von Keimkristallen zu tun hat, lesen Sie hier: Weiterlesen...


Life-Long-Learning @ NÜRMONT
Wann hatten Sie Ihre letzte Schulung? Egal ob in Sachen Sicherheit, fachliche Wissenserweiterung oder Englischunterricht. Bei NÜRMONT kommt jeder auf seine Kosten. Nicht zuletzt profitieren auch Sie von den Qualifikationen unserer NÜRMONTeure. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier: Weiterlesen...


badge raetselEnglish for Everybody
Of course we do speak English! Dieses Mal möchten wir nicht nur unseren Mitarbeitern Tipps aus der englischen Sprache mitgeben. Auch Sie werden heute involviert. Hätten Sie's gewusst? An 3x3 Fragen können Sie ihr Wissen hier testen. Weiterlesen...

 


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Bildquelle: pixelio.de

„Keep Rolling“ in Wheeling

Für die Firma Wieland Metals, Inc., eine Tochtergesellschaft der deutschen Wieland-Werke AG, wurde im Rahmen des „Rolling Mill Projects 2009“ eine komplette Walzanlage im Raum Chicago, Illinois modernisiert.

In der Vergabephase des mechanischen Umbaus regten wir an, dass auch der elektrische Teil durch NÜRMONT realisiert werden könne. Aufgrund der langjährigen Erfahrung im Bereich Elektromontagen konnte NÜRMONT der Firma Wieland ein attraktives Angebot unterbreiten. Durch die Reduzierung von Schnittstellen und die Nutzung der Synergien im Hause NÜRMONT, sowie eine Festpreisgarantie, konnten wir Wieland und seine Partner überzeugen, uns mit dem kompletten Retrofit der Walzanlage zu beauftragen.

Der von Wieland-Werke AG vorgegebene enge Zeitrahmen von sechs Wochen war zwingend einzuhalten, da der Produktionsstart für anstehende Aufträge nicht verschoben werden konnte. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit für die Projekt- und Montageleitung beider Bereiche, starteten wir termingerecht mit 45 NÜRMONTeuren in Tag- und Nachtschicht. Unterstützt wurden unsere deutschen Monteure von Mitarbeitern der amerikanischen Tochtergesellschaft Baumuller-Nuermont Corp. Das Know-how der deutschen Monteure, kombiniert mit der Erfahrung der amerikanischen Kollegen hinsichtlich elektrischer Normen und Lizenzen, war Basis eines reibungslosen Projektablaufs.

In der vorgegebenen Zeit wurden alle Antriebe getauscht, die komplette Schaltanlage erneuert, die Mechanik in einigen Teilbereichen überholt und Komponenten neu integriert. Die Hydraulikleitungen und Kabeltrassen wurden zum Teil angepasst bzw. erneuert. Für die komplette Elektromontage wurden 20.000 Meter Kabel installiert, was den Umfang des Projektes wohl am anschaulichsten verdeutlicht.

Positive Auswirkungen des Retrofits sind für die Wieland Metals Inc. die Senkung der Energiekosten, eine erhöhte Ausfallsicherheit sowie kürzere Durchlauf- und Rüstzeiten. Aufgrund der guten Zusammenarbeit aller in dem Projekt involvierten Firmen, sind bereits neue gemeinsame Aktivitäten in Planung.


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NÜRMONT bei der Montage von Siemens-Sortieranlagen

Ob München, Münster oder Mainz. In ganz Deutschland werden täglich in 82 Städten Briefe verschiedener Größen gelesen, codiert, sortiert und verteilt. Dies wird in Zukunft noch effizienter gestaltet. Die Sortierzentren der Deutschen Post werden nach und nach mit 80 (mit Option auf 17 Weitere) komplett neuen Großbriefsortieranlagen ausgestattet. Sie ermöglichen neben einer Gangfolgesortierung auch eine Sortierung größerer Sendungsformate. Außerdem werden 288 Anlagen für Standard- und Kompaktbriefe erneuert. Seit dem Bau der Briefzentren Mitte der 90er Jahre, sei das die größte Investition in Brieftechnik, so der Konzernvorstand der Deutschen Post.

Der Hersteller der Großbriefsortieranlagen (GSA) ist die Siemens AG. Gemeinsam mit den Montageteams von NÜRMONT werden diese im Zeitraum von Januar 2010 bis August 2011 deutschlandweit aufgestellt und in Betrieb genommen. Dadurch wird eine erheblich höhere Leistung erreicht als bisher.

Zu Beginn der Montagen der GSAs absolvierten 26 unserer qualifizierten Facharbeiter aus den Bereichen Elektrik, Mechanik, Mechatronik und Programmierung eine dreiwöchige Schulungsphase. Insgesamt wurden zwei Teams mit je 13 Fachkräften gebildet. Im ersten Team übernimmt ein Siemens-Mitarbeiter die Bauleitung, im zweiten Team obliegt dies einem NÜRMONT-Mitarbeiter. Durch die Arbeit im Zwei-Schicht-Betrieb konnte der Komplettaufbau der Anlage zunächst in einem Zeitfenster von zwei Wochen ausgeführt werden.

Auf allen Baustellen wird nun nach dem immer wiederkehrenden Schema gearbeitet. Bevor unsere Mitarbeiter mit ihrer Arbeit loslegen können, sind einige Vorarbeiten erforderlich, so werden beispielsweise die Markierungen auf dem Hallenboden mit Lasern präzise ausgemessen. Jeder NÜRMONT-Mitarbeiter kennt den Arbeitsablauf genau. Ausgehend von den ersten Teilen, wird solange aufeinander zugearbeitet, bis aus den einzelnen Baugruppen eine gesamte GSA entstanden ist. Durch diese effiziente Arbeitsweise wird sicher gestellt, dass die Montage im vorgegebenen Zeitrahmen erfolgt. „Das Ganze gleicht einem Puzzle, vielleicht ein bisschen größer und anspruchsvoller“, so unser NÜRMONT-Bauleiter. Eine Maschine ist ca. 43 Meter lang und knapp 15 Meter breit, bei einer Höhe von vier Metern. „Das schöne an diesem Auftrag ist, dass sich zwar die Gegebenheiten je Baustelle unterscheiden, die Arbeitsschritte beim Zusammenfügen der Anlagen jedoch identisch sind. So kehrt eine Routine ein, die wir nicht oft in unserem Job finden.“

Die einzelnen Tätigkeiten konnten so im Laufe der Projektphase optimiert werden. Demnach arbeitet NÜRMONT mittlerweile im verkürzten Rhythmus, das heißt, eine Baustelle ist bereits nach acht bis neun Werktagen abgeschlossen. Dann reisen unsere Teams in die nächste deutsche Stadt, in der Briefe sortiert werden. Dieses Maß an Flexibilität schätzt auch Jörg Herrmann, unser Projektleiter des Siemens-Projektes. „Es ist nicht selbstverständlich, Monteure mit der fachlichen Qualifikation und den geeigneten Persönlichkeitskompetenzen zu finden, dessen sind wir uns durchaus bewusst.“


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Bildquelle: pixelio.de

Wissenschaftlicher Apparatebau in Freiberg

Auch wenn NÜRMONT häufig mit Montagen und Verlagerungen in Verbindung gebracht wird, so können wir doch auch mehr. Unser Kompetenzzentrum in Freiberg leistet ganze Arbeit, wenn es um die mechanische Bearbeitung von Stahl, NE-Metallen oder Graphit geht. Darüber hinaus haben wir uns in der Vergangenheit auch im wissenschaftlichen Apparatebau einen guten Namen gemacht. Hier arbeiten wir für Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Aktuell sind wir in den letzten Zügen bei der Fertigung einer TSSG-Anlage. TSSG, das steht für die Top Seeded Solution Growth-Technik – ein Verfahren zur Einkristallzüchtung, bei der der Kristall an einem Keimkristall aus einer Schmelzlösung herauswächst.

Die Anlage besteht aus einem vertikal aufgestellten Rohrofen, in den eine in einem Platintiegel befindliche Schmelzlösung von unten, und ein Keimkristall von oben positioniert werden. Die zu züchtende Substanz wird in einem geeigneten Schmelzlösungsmittel gelöst und durch langsames Absenken der Temperatur infolge der Verringerung der Löslichkeit zur Kristallisation gebracht. Zur besseren Durchmischung der Schmelzlösung wird der wachsende Kristall rotiert und/oder vibriert. Dabei stellen die Züchtungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 10 mm/Tag und eine Wägegenauigkeit von 1 mg besondere Herausforderungen.

Entwickelt und konstruiert wurde die Anlage in Zusammenarbeit mit der Forschungseinrichtung unseres Auftraggebers in unserer Niederlassung in Freiberg. Dabei war es wichtig die Anlage so zu planen, dass sie äußerst variabel zu steuern ist und sich dadurch viele Möglichkeiten für die Züchtung ergeben:

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Einige Merkmale und Einstellmöglichkeiten der Anlage:

1. Ofen mit drei Heizzonen zur Einstellung definierter Temperaturprofile
2. Gewährleistung einer hohen Temperaturkonstanz
3. Voneinander unabhängiges und stufenloses Heben und Senken des Tiegels und des Kristalls
4. Kristallrotation und -vibration
5. Integration einer Waage in die Tiegelhubeinheit
6. Gaskühlung für den Kristallhalter

Nachdem die Einzelkomponenten in unserem Haus gefertigt wurden, wird die Anlage vormontiert, elektrisch verkabelt und einem ersten Test unterzogen. Dieser hohe Vormontagegrad sichert eine zügige Inbetriebnahme beim Kunden.

Im März dieses Jahres nahmen wir an der Ausschreibung für diesen Auftrag teil, die NÜRMONT durch das passende Preis-/Leistungsverhältnis und das entsprechende Know-how für sich gewinnen konnte.

Kurz darauf begannen dann die computergestützte Konstruktion und die Optimierung funktionskritischer Baugruppen mittels FEM. Seit dem sind wir stets im Zeitplan, wodurch der pünktlichen Auslieferung der Anlage nichts im Wege steht.

So simpel sich unsere Geschäftstätigkeiten Montage, Verlagerung und Fertigung anhören, so spannend sind sie dennoch. In jedem Bereich verbergen sich neue, interessante Tätigkeitsfelder, in denen sich NÜRMONT mithilfe seiner Kompetenzen etabliert.

Abb.: Anlage ohne Verkleidungen, Medienanbindungen und Steuerung.
1: Heizermantel, gekühlt
2: Kristallhubeinheit
3: Tiegelhubeinheit


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Life-Long-Learning @ NÜRMONT

Gemäß unserer Unternehmensphilosophie steht der Mensch bei NÜRMONT im Mittelpunkt. Dafür sprechen auch die Schulungen, die wir unseren Mitarbeitern anbieten. Vor allem beim gewerblichen Personal wird akribisch darauf geachtet, dass jeder Mitarbeiter mindestens einmal jährlich an Unterweisungen und Schulungen teilnimmt, sei es zur Kompetenzerweiterung oder zur Auffrischung. Diese fachlichen Weiterqualifikationen kommen nicht nur den Monteuren persönlich zu Gute, auch unsere Kunden profitieren davon.

Geschult werden unsere Monteure in den Bereichen Sicherheit, fachliches Know-how und Fremdsprachen. Dabei gibt es kein festgeschriebenes Budget. Was benötigt wird, wird auch gebucht. Vor allem an Sicherheitsschulungen wird nicht gespart. Dabei wird Schulungsbedarf in der Regel von entsprechenden Projektleitern angefordert, doch auch unsere Mitarbeiter äußern eigeninitiativ Vorschläge. Besonders wichtig sind uns SCC-Schulungen. Innerhalb des Arbeitsschutz-Management-Systems “Sicherheits-Certifikat-Contraktoren” werden Teilnehmer zu den Themen Sicherheit sowie Gesundheits- und Umweltschutz geschult. Dabei können entweder einzelne Mitarbeiter, oder das gesamte Unternehmen zertifiziert werden. Bei NÜRMONT halten bereits ein Drittel der gewerblichen Mitarbeiter dieses Zertifikat – Zahl stetig steigend.

Für Englischunterricht wird nicht auf externe Schulungspartner zurückgegriffen. Dieses Know-how haben wir intern in unserem Unternehmenssitz in Nürnberg. Natürlich gestaltet sich dies für unsere Monteure, die auf der ganzen Welt für Sie arbeiten, als eher schwierig. Hierfür hat sich die Geschäftsleitung etwas anderes einfallen lassen. Durch E-Learning Kurse können sie ihren Englischunterricht flexibel und ortsunabhängig gemäß ihrer persönlichen Wünsche legen. Haben sie gewisse Lernfortschritte erzielt, erhalten sie nach erfolgreich bestandener Prüfung international anerkannte Zertifikate. Des Weiteren kommt hinzu, dass sie bei internationalen Projekten das Gelernte auf den Baustellen durch Anwendung verfestigen.

Unsere Mitarbeiter sind der Schlüssel zur Zufriedenheit unserer Kunden. Nicht zuletzt diese Tatsache spornt uns an, fachlich immer auf dem Laufenden zu bleiben und unser Personal zu schulen. Denn Mitarbeiter sind vor allem in unserer Branche das wertvollste Kapital.


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Bildquelle: pixelio.de

English for Everybody

Wie es sich für ein international operierendes Unternehmen gehört, werden unsere Mitarbeiter in Sachen Fremdsprachen gefördert. Unser „English for Everybody“ wollen wir auch Ihnen nicht vorenthalten.

Testen Sie Ihr Wissen bezüglich englischer Redewendungen, Wörter und probieren Sie sich an grammatikalischen Unterschieden. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und bei der Anwendung unserer Tipps!

1. Welche Redewendung steht nicht für:

Langer Rede kurzer Sinn.
a) keeping it short and sweet
b) to cut a long story short
c) to put it in a nutshell
d) the longer the speech the better it is

Es schüttet.
a) It’s chucking it down.
b) It’s letting flowers grow.
c) It’s raining cats and dogs.
d) It’s raining buckets.

Das ist egal.
a) Six of one, a half-dozen of the other.
b) I don’t care a pap of it.
c) It’s egally to me.
d) It’s all the same to me.

2. Welches deutsche Wort wird auch im Englischen verwendet?

a) Montagepartner
b) Hundekuchen
c) Kindergarten
d) Kleiderbügel

a) Lederhosen
b) Terminkalender
c) Verlagerung
d) Zeitplan

a) Keimkristall
b) Gemütlichkeit
c) Telefonterror
d) Inbetriebnahme

3. Grammatik: Welche Präposition ist hier richtig?

Goodbye!
I’ll see you …

a) at Monday afternoon
b) on Monday afternoon
c) in Monday afternoon
d) of Monday afternoon

To the Meeting in Nuernberg
I would rather go …

a) in car
b) on car
c) by the car
d) by car

NÜRMONT is
very good …

a) at assembling
b) in assembling
c) for assembling
d) to assembling

 

 

 

Right answers: 1: d, b, c - 2: c, a, b - 3: b, d, a