| Globetrotter auf
Reisen
Deutschland, Spanien, Brasilien – Unsere
NÜRMONTeure sind Jetsetter und stets global unterwegs.
Im Gepäck haben Sie neben der waschecht grünen Arbeitshose
auch immer das wichtigste Vokabular in der Landessprache,
wie beispielsweise „un martelo“ (portugiesisch:
ein Hammer). Welche Maschine wir dieses Mal über den
großen Teich verlagerten, lesen Sie
hier 
Gemeinsam noch stärker!
Früh am Morgen am Hamburger Hafen. Ein
Schüttgutfrachter, beladen mit Tonerde, liefert dem Aluminiumhersteller
TRIMET ALUMINIUM
AG seinen wichtigsten Rohstoff. Das Werk ist rund vier
Kilometer vom Hafen entfernt. Deswegen wird das tonnenschwere
Material zunächst über eine Bandförderanlage
transportiert. Kein Wunder, dass diese Anlage mit der Zeit
Abnutzung erfährt und mechanisch überholt werden
muss. Für unsere NÜRMONT-Profis der Standorte Neuruppin
und Freiberg ist dies kein Problem! Lesen Sie hier
mehr über dieses vielseitige Projekt.
Shared Services à la Baumüller
In NÜRMONT Aktuell haben Sie bisher
vielseitige Einblicke in unsere Montagen und Verlagerungen
bekommen. Doch eine erfolgreiche Projektabwicklung ist nicht
nur abhängig von der Zeit, die unsere NÜRMONTeure
am Montageort verbringen. Supportprozesse wie Controlling
oder Personalwesen sind ebenfalls für den Unternehmenserfolg
verantwortlich. Lesen Sie hier ,
wie diese Prozesse intern organisiert sind.
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Gewusst wo! – Das Länderlexikon
Jedes Jahr sind unsere Projektleiter
und Monteure in allen Herren Länder unterwegs.
Oft ist es spannend die Kulturen anderer Nationen live
mitzuerleben. Oft ist es lehrreich mehr über Geografie
und Menschen zu erfahren. Testen Sie in dieser
NÜRMONT aktuell Ausgabe, was Sie über fremde
Nationen wissen.
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Bildquelle: pixelio.de
Globetrotter auf Reisen
Letztes Jahr bekamen wir den Auftrag, eine
zehn Jahre alte Sondermaschine zur Herstellung von Achsschenkeln
des Maschinenherstellers Schwäbische Werkzeugmaschinen
GmbH (SW) von Spanien nach Brasilien zu verlagern. Neben der
klassischen mechanischen und elektrischen Demontage und Remontage
lag auch in unserer Hand, die Maschine gemeinsam mit den Herstellermonteuren
in Betrieb zu nehmen.
Nach der Planungsphase ging es an die Umsetzung. Ein Team
von sechs NÜRMONTeuren wurde sorgfältig unter Betrachtung
der Qualifikationen und Erfahrungen vom Projektleiter ausgewählt.
Sechs Wochen waren unsere Männer anschließend im
spanischen Baskenland, um die Werkzeugmaschine zu demontieren
und für den Transport vorzubereiten. Was sich leicht
anhört, wiegt 62 Tonnen und besteht aus zwei Rundtischen,
denen jeweils sechs Stationen zugeordnet sind.
Termingerecht wurden die Anlagenteile an
die Spedition übergeben. Nach einer mehrwöchigen
Unterbrechung, hervorgerufen durch den zeitintensiven Transportweg,
schritten die gleichen NÜRMONTeure wie beim Abbau der
Maschine erneut zur Tat. Die Anfahrt dauerte diesmal auch
für unsere Montageprofis um einiges länger. 16 Stunden
und einen Flugstopp später stiegen sie in Sao Paulo aus
dem Flugzeug. Um zum Montageort, dem Werk eines Automobilzulieferers
zu gelangen, musste noch weiter ins Landesinnere gefahren
werden. In Extrema angekommen, stellte sich heraus, dass der
Name der 14.000 Einwohner Stadt nicht nur wegen des feucht
tropischen Klimas Programm sein wird.
Kaum ein Arbeiter des Werkes war des Englischen
mächtig. Um diese enorm große Sprachbarriere abzubauen,
blieb den NÜRMONTeuren nichts anderes übrig, als
sich in kurzer Zeit fundierte Fremdsprachenkenntnisse auf
Portugiesisch anzueignen. „Small-Talk führen, Bestellungen
aufgeben oder Einzukaufen ist mittlerweile überhaupt
kein Problem mehr“, so unser Bauleiter. Nach dem Fertigstellen
der elektrischen Installation konnte ein Teil des Teams bereits
abreisen. Der Rest blieb ganze vier Monate in Brasilien. Kein
Wunder, dass nach dieser langen Zeit die Verständigung
flüssig gelang.
Der Aufbau einer Sondermaschine bedeutet
auch, dass sie auf die speziellen Bedürfnisse des Betreibers
angepasst wird. Diese Anpassungsarbeiten wurden von den Herstellermonteuren
durchgeführt. Flexibilität ist das Stichwort unseres
Geschäfts. Sie zählt vor allem dann, wenn Mitarbeiter
mehrerer Firmen an einer Anlage hantieren, so wie in diesem
Fall. Die Koordination und Zusammenarbeit zwischen Monteuren
der Firma NÜRMONT und SW sowie den brasilianischen Arbeitskräften
klappte tadellos.
Natürlich steht bei einem Montageeinsatz
die Arbeit im Vordergrund. Nichtsdestotrotz sollte man sich
die eine oder andere Möglichkeit, Land und Leute kennenzulernen,
nicht entgehen lassen. Und wo lernt man brasilianisches Temperament
besser kennen, als beim Karneval in Rio? „Diesen mitzufeiern
gehörte deswegen ja fast schon zum kulturellen Pflichtprogramm.
Das bunte Treiben war äußerst sehenswert“,
weiß unser Bauleiter. Und noch etwas Landestypisches
lernte das NÜRMONT-Team kennen. Die zu den aggressivsten
und giftigsten Spinnen der Welt gehörende brasilianische
Wanderspinne machte bei unseren NÜRMONTeuren Halt. Ihr
Biss kann tödlich enden, sofern nicht gleich ein Gegenmittel
verabreicht wird. Gut, dass unsere Mitarbeiter einen kühlen
Kopf bewahrten und die Situation glimpflich endete. Auch mit
solchen Herausforderungen ist zu rechnen!
Insgesamt ging das Projekt reibungslos und
ohne Komplikationen zu Ende. Alle an NÜRMONT übertragenen
Aufgaben wurden optimal erfüllt, so dass die Anlage nach
erfolgreicher Inbetriebnahme erneut die Produktion von Achsschenkeln
aufgenommen hat. Auch unsere NÜRMONTeure sind mittlerweile
wieder an anderen Montageorten eingebunden und stellen sich
ambitioniert neuen Herausforderungen.
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Gemeinsam noch stärker!
Aluminium gehört nach Stahl zu dem zweitwichtigstem
Metall auf der Erde. Dies liegt vor allem daran, weil Aluminium
vielfältig verwendet werden kann. Egal ob im Verkehr,
dem Bau, bei Verpackungen oder in Haushalt und Büro.
Doch um sämtliche Produkte in diesen Sektoren herzustellen,
geht ein langer Weg voran. Nach dem Abbau des ursprünglichen
Aluminiumerzes wird aus dem sogenannten Bauxit, durch die
Vermischung mit Natronlauge, Aluminiumoxid - im Fachjargon
auch Tonerde genannt. Dies ist der Rohstoff, mit dem unser
Auftraggeber, die TRIMET
ALUMINIUM AG, ihren Beitrag zur Aluminiumherstellung leistet.
In 270 Öfen wandelt das Hamburger Unternehmen mittels
Elektrolyse Aluminiumoxid in jährlich rund 130.000 Tonnen
flüssiges Aluminium um.
Das puderweiße Aluminiumoxid wird vor
den Toren des Aluminiumwerkes in großen Schiffen angeliefert.
Auf einer knapp vier kilometerlangen Bandförderanlage
wird das weiße Pulver vom Hamburger Hafen bis in die
Silos des Werkes befördert. Die Löschung eines Seeschiffes
kann bis zu einem Tag dauern. Demnach werden hohe Anforderungen
an die Rollen und Bänder der Bandförderanlage gestellt,
schon allein, weil das transportierte Pulver wie Schmirgelpapier
wirkt. Deshalb wurde es nun Zeit für das mechanische
Retrofit, das unsere Mitarbeiter durchführen.
Seit 2009 kümmert sich ein Team von
NÜRMONTeuren um die Überholung der Bandförderanlage.
Der Vorteil für die Beauftragung der Firma NÜRMONT
war übrigens eindeutig, denn das Unternehmen wickelt
das gesamte Projekt aus einer Hand ab. Unserem Neuruppiner
Standort obliegen die Gesamtkoordination sowie die Montage
der zu erneuernden Spann- und Umlenkrollen sowie der Seitenführungen.
Die Kollegen am Freiberger Standort sind für die Fertigung
der auszutauschenden Teile verantwortlich.
Zunächst wurden die Einzelheiten vor
Ort aufgenommen. Da die Rollen bis dato nur mit einem hohen
Zeitaufwand auswechselbar waren, wurden sie in enger Absprache
mit TRIMET modifiziert und neu dimensioniert. Die Endkonstruktion
übernahmen anschließend unsere Freiberger Spezialisten.
In diesem Zug planten sie nach TRIMETs Vorgaben abnehmbare
Lagerzapfen zum zukünftig leichteren Tausch der Lager
mit ein. Nach dem erfolgreich produzierten Prototypen wurden
bis dato 30 Prozent der benötigten Elemente gefertigt
und ausgetauscht. Im Laufe dieses Jahres werden auch die restlichen
70 Prozent getauscht sein. Während des Projektes besteht
zur optimalen Terminkoordination eine enge Zusammenarbeit
zwischen den Standorten Neuruppin und Freiberg.
Natürlich arbeiten wir nicht tagtäglich
an der Bandförderanlage. Zum Einen müssen zwischendurch
immer wieder die neuen Rollen und Seitenführungen gefertigt
werden. Zum Anderen steht die Anlage immer dann, wenn wir
nicht im Einsatz sind, in vollem Betrieb. Von der Funktion
der Bandanlage hängt die Produktion des gesamten Werkes
ab, da die Möglichkeit von Just-in-Time-Anlieferungen
nur geringe Lagerkapazitäten im Aluminiumwerk fordern.
Die sieben Umbaustufen, in denen wir unsere Montagearbeiten
verrichten, werden exakt zwischen die einzelnen Tonerdelieferungen
gelegt. Verschiebt sich das Zeitfenster, ist Flexibilität
von unserem Projektteam gefragt.
Beim Austauschen der Komponenten wird die
Außenverkleidung der insgesamt sieben Spannrollenkeller
(eine Umbaustufe ist ein Spanrollenkeller), die man sich wie
Pfeiler zwischen dem gesamten Förderband vorstellen kann,
an einigen Stellen geöffnet. Mit einem Kran werden dann
die alten Teile ausgebracht. Im Gegenzug kommen die rund 700
Kilogramm schweren neuen Rollen wieder an die gleiche Stelle.
Gesichert wird mit Flaschenzügen. Da diese Arbeiten in
einer Höhe von 35 Metern auszuführen sind, ist es
unerlässlich, dass die rund vier Mechaniker und Schweißer
sowie ein Spezialist für Wälzlager am Einsatzort
höhentauglich sind. Bei außerordentlich schlechtem
Wetter ist das Arbeiten in dieser Höhe zu riskant, so
dass sich unser Zeitfenster verschiebt. Denn wie immer gilt:
Safety first!
Eine zusätzliche Herausforderung stellt
das starke Magnetfeld am Montageort dar, das sich durch das
von TRIMET angewandte Elektrolytverfahren bildet. Kreditkarten
und ähnliche elektronische Speichermedien könnten
durch dieses Verfahren Schaden nehmen und sind am Einsatzort
tabu. Auch beim Einsatz der Stapler und Krane mit sensibler
Steuerelektronik muss dieser Aspekt berücksichtigt werden.
Durch die Erfahrung von TRIMET und unseren NÜRMONTeuren
ist aber auch das kein Problem.
Insgesamt spiegelt dieser Auftrag das vielseitige
Leistungsspektrum der NÜRMONT mit ihren einzelnen Standorten
wider. Abgesehen davon zeigen wir wieder einmal, dass wir
mit Maschinen und Anlagen in sämtlichen Industriezweigen
firm sind und bestens auf die Anforderungen unserer Kunden
eingehen.
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Bildquelle: pixelio.de
Shared Services à la Baumüller
Allgemein sind Shared Services kaufmännische
Supportprozesse die zentralisiert werden. Zum Einen führt
dies zu einer Bündelung von Know-how, zum Anderen werden
Prozesse optimiert, wodurch eine erhöhte Effizienz erreicht
wird. Bei vielen Unternehmen der Baumüller-Gruppe sind
die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen sowohl räumlich
als auch organisatorisch bei der NÜRMONT Installations
eingegliedert.
Konkret sind damit die Aufgabenbereiche Debitoren-,
Kreditoren- und Anlagenbuchhaltung sowie das Controlling gemeint.
Zudem wird auch das Gesellschafts- und Konzernberichtswesen
professionell abgewickelt. Durch den hohen Spezialisierungsgrad
der durch die Bündelung der Shared Services erreicht
wird, sind unsere qualifizierten Mitarbeiter stets auf dem
neuesten Stand. Spezifische Fachfragen, beispielsweise über
das neue Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, werden gezielt
beantwortet.
Auch weitere Bereiche fallen im Baumüller-Konzern
unter die Shared Services. Das Personalwesen, angesiedelt
bei der Muttergesellschaft in Nürnberg, ist zuständig
für das Recruiting neuer Mitarbeiter sowie für die
Betreuung von bestehendem Personal. Zusätzlich führen
Fachkräfte Personalabrechnungen für kaufmännische
und gewerbliche Mitarbeiter durch. Auch die Sparte der Informationstechnologien
ist durch die Felder Sicherheit, Netzwerk- und Anwendungsbetreuung
vollständig abgedeckt. So nutzen beispielsweise alle
Anwender die gleiche Serverlandschaft, die sich zentral in
Nürnberg befindet.
Vor allem die NÜRMONT Installations,
die Baumüller Nürnberg sowie die Baumüller
Anlagen-Systemtechnik nutzen die Shared Services. Der Ansatz
der Zentralisierung ermöglicht es den einzelnen Einheiten
Verwaltungstätigkeiten durch die erhöhte Effizienz
kostenbewusst einzukaufen. Indirekt profitieren auch die Kunden
unseres klassischen Wertschöpfungsprozesses, da durch
geringere Gemeinkosten auch Projekte und Aufträge kostengünstiger
abgewickelt werden können.
Durch die Shared Services werden Vorteile
ausgeschöpft, die sich aus einer Gruppenzugehörigkeit
zu Baumüller ergeben. Denn nicht nur NÜRMONT profitiert
vom starken Netzwerk des global agierenden Konzerns. Dienstleistungen
sind „business as usual“ für die NÜRMONT
Installations. Das wird auch den Beteiligungen und Unternehmen
der Baumüllergruppe tagtäglich bestätigt.
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Bildquelle: pixelio.de
Gewusst wo! – Das Länderlexikon
Egal ob Werkzeugmaschinen von Spanien nach
Brasilien verlagert werden, Neumaschinenmontagen in Russland
abgewickelt oder Serviceleistungen in Malaysia anfallen. Durch
die Globalisierung wächst unsere Welt immer weiter zusammen.
NÜRMONT ist – nah und fern – stets hautnah
dabei. Beispiele, wie unsere Mitarbeiter im letzten Jahr ihre
Geografiekenntnissen erweitert haben, möchten wir auch
Ihnen nicht vorenthalten. "Wir wünschen Ihnen viel
Spaß beim Rätseln! Die Lösungen finden Sie
weiter unten."
| 1. Welches ist die Hauptstadt des abgebildeten Landes? |
2. Schätzen Sie, wie viele Vulkane
im flächengrößten Land der Erde aktiv
sind! |
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| a) Brasilia
b) Rio de Janeiro
c) Caracas
|
a) 16
b) 30
c) 60
|
| 3. Mit welcher Landeswährung zahlt man im abgebildeten
asiatischen Staat? |
4. Auf welchem Kontinent liegt der Staat
Benin (Landesgrenzen s. o.)? |
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| a) Taka
b) Ringgit
c) Pula
|
a) Afrika
b) Südamerika
c) Asien
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Lösungen
1 a) Land: Brasilien
2 c) Land: Russland
3 b) Land: Malaysia
4 a) Land: Afrika
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